[>>]

Ganz privat

Dienstag, 1. Dezember 2009

Dankeschön!

Ich möchte für die vielen lieben Worte, die mich in den letzten Wochen erreichten, ein ganz dickes DANKESCHÖN zurückgeben.

In den letzten Wochen bzw. Monaten ist die Zeit an mir vorbeigerannt. Viele, viele Fahrten in die ca. 400 km entfernt liegende Heimatstadt waren aus familiären Gründen notwendig.
Im Hinterkopf wußten wir alle, dass das, was geschehen ist, kommen musste.
Und doch kam es, als es so weit war, für uns viel zu plötzlich.

Familiengespräche und endlos viele Telefonate mit entfernt wohnenden alten Freunden der Familie (eine Hamburger Freundin in Stellingen erzählte mir bei der Gelegenheit, dass ihr Mann und mein Vater sich 1942 kennenlernten und den Kontakt nie abgebrochen haben) wurden geführt, die Beerdigung und alles, was daran hängt, organisiert.
Bankgeschäfte sollten erledigt werden.
Im Nachhinein kann ich nur bewundernd sagen: Mein Vater war sehr weitsichtig und hat wirklich alles, was zu Lebzeiten und über den Tod hinaus regelbar ist, geregelt und in die Wege geleitet.

Ein Haushalt, der fast 60 Jahre existierte, musste aufgelöst werden. Viele, viele schöne Kindheitserinnerungen wurden dabei wach.
Aber ein ungutes Gefühl oder schlechtes Gewissen beschlich uns immer dann, wenn wir Dinge entsorgen mussten, für die niemand mehr Verwendung hatte.
Das eine oder andere Teil wurde dann doch noch eingepackt und mit nach Hause genommen - obwohl die eigenen Schränke zum Bersten voll sind.

Eine ganz wichtige Person in unserem Leben fehlt nun. Unser Vater. Unseren Kindern fehlt der Großvater. Und die zwei Urenkelchen haben keinen Urgroßvater mehr.

Es fehlt der Bruder, der Schwager, der Onkel, der Großonkel, der Cousin, der Freund, der Nachbar, der Arbeitskollege.

Uns tröstet,
  • dass er ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben leben durfte
  • dass wir ihm mit technischen Hilfsmitteln und Unterstützung durch hervorragende Hilfspersonen seinen Wunsch erfüllen konnten, fast bis zur letzten Minute in seinen eigenen vier Wänden würdevoll zu leben
  • und dass er bis zur letzten Minute "klar im Kopf" war. Ohne diesen "klaren Kopf" und die ihm eigene Begeisterung und das Verständnis für Technik wäre Vieles nicht umzusetzen gewesen.
Als ihm selbst bewußt wurde, dass sein Weg zu Ende ist, nahm er uns allen eine weitreichende Entscheidung ab. Er bat mich, ihn im Hospiz anzumelden. Das Schicksal meinte es gut mit ihm - 3 Tage später hatte er dort einen Platz. Er konnte sich fallenlassen. Zwei Nächte und einen Tag später schlief er sanft hinüber.

Ich hoffe, dass auch ich irgendwann den richtigen Weg finde und meinen Nachkommen geordnete Papiere, Wünsche und Anweisungen übergeben kann.
Das Alter, diese Dinge in Angriff zu nehmen, hätte ich. Die Motivation leider nicht.

widder

Donnerstag, 29. Oktober 2009

In stiller Trauer

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.


Mitte Oktober ist mein Vater am Ende seines Lebensweges angekommen.

Uns bleiben die schönen Erinnerungen.

Freitag, 18. September 2009

6 Wochen

Foto entfernt am 24.09.09


Ziemlich genau 6 Wochen liegt dieser denkwürdige Tag inzwischen zurück. 6 Wochen geht der Kleine bereits zur Schule. 6 Wochen, die den Alltag haben einkehren lassen.

Noch 2 Wochen Schule, dann gibt es die ersten Ferien.
Herbstferien.

Für Oma Gisela wieder einmal Gelegenheit, etwas mehr Zeit mit dem Enkel zu verbringen.

bf-swinging-00

Donnerstag, 27. August 2009

Etwas aus der Übung...

...aber die letzte Abschreibprobe, wie man früher dazu sagte, liegt auch schon ein paar Jahrzehnte zurück.
Schnellschreibtest
77 Wörter

Speedtest

Zum Selbsttest bitte den link anklicken und loslegen.

ko_pc_00_005

Sonntag, 2. August 2009

Hochzeit

Hochzeit

Am Freitag feierten wir eine wunderschöne Hochzeit.

Entgegen aller Unkenrufe gibt es sie doch noch: Die jungen Leute, die sich "trauen". Mit allem Drum und Dran.


Smilie by GreenSmilies.com

Donnerstag, 23. Juli 2009

Hier wollte ich Sockenbilder zeigen

"Oma, was machst Du da?"
"Ich stricke Schuhe und Söckchen für ein Baby."
"Kann man selbstgestrickte Socken in Cr*ques anziehen?"
"Ja - das kann man."
"Strickst Du mir ein paar? Aber in bunt. Auch mit rosa."
Nun ja. Rosa ist wohl nicht gerade die ideale Farbe für kleine Jungs. In den Sockenwolle-Altbeständen fand sich ein Knäuel Regia mehrfarbig und selbstmusternd, welches auf Anhieb gefiel. An einem langen Abend entstand ein grün-bunt-gemustertes Sockenpaar in Größe 32, welches am nächsten Tag trotz Affenhitze unbedingt angezogen werden musste.
Die Bitte nach einem weiteren paar Socken konnte ich dem kleinen Mann nicht abschlagen. Dieses allerdings in Blautönen.
Wärs nach ihm gegangen, hätte sich mein Sockenwollvorrat täglich um 50 Gramm reduziert.

Fotos von den Socken gibt es nicht. Ich hab sie nicht fotografiert.
Und inzwischen sind sie - samt Sockenträger - über 400 km gereist.

Die Tage mit Enkel waren wunderschön. Aber auch anstrengend.
Ich bin eben nicht mehr die Jüngste.

So, wie es jetzt aussieht, benötige ich ein wenig Erholung.

ugly

Sonntag, 19. Juli 2009

Wir genießen noch ein wenig die Zeit

Spaßbad

Torwandschießen auf dem hiesigen Spielplatz
Auf-die-Bäume-klettern
Basteln
Malen
Geschichten erzählen
Tra*polino
Schiffstour auf dem Rhein
Schwimmen
aber auch:
Anschauen-Staunen-Rutschen-Wasserspiele - im Technikmuseum in Speyer
Technikmuseum Speyer

Das alles liegt bereits hinter uns. Nur noch wenige Tage, bis der Alltag einkehrt.

Den heutigen Tag nutzen wir, um beim Brückenfest in Bad Ems dabei zu sein. Drachenbootrennen gucken wir vielleicht. Kindererlebniswelt ganz sicher.

Bis die Tage!

vz68lbzx71hwkuf3sr21

Sonntag, 12. Juli 2009

Dieser kleine Mann

Janek

...der inzwischen schon seinen 6. Geburtstag feierte, wird in nächster Zeit der Grund meiner seltenen Blog-Anwesenheit sein.
Mein Enkel.
Er kommt für ein paar Tage zu Besuch und möchte mit seiner Oma natürlich in der Realität viel Schönes erleben und unternehmen.
Ich freu mich jetzt schon.

th_grandmother

Freitag, 1. Mai 2009

Als wir noch dünner waren

Als wir noch dünner waren standen wir uns näher
jetzt sind wir dicker und wir brauchen zu viel Platz.

Georg Kreisler


Der gesamte Liedtext ist u. a. hier nachzulesen.

Jahre/Jahrzehnte kämpfte ich gegen mein ständiges Untergewicht. Meine Mutter und andere Verwandte meinten zwar immer: "Spätestens mit 30 (35, 40, 45 usw.) wirst auch Du mehr Gewicht mit Dir rumtragen. Guck uns an. Auch wir waren früher sehr schlank."

Es hat dann doch gedauert. Bis ich die 50 überschritten habe. Seitdem lege ich in kleinen Schritten zu und habe inzwischen ein Polster aufgebaut. Bei meiner Länge zwar noch "im Rahmen", aber doch ungewohnt für mich. Und inzwischen tatsächlich etwas störend.
Kreisler

Zum allerersten Mal in meinem Leben überlege ich, wo ich einsparen kann, um nicht noch mehr in die Breite zu gehen. Gar nicht so leicht für Leute wie mich, denen es fast ein ganzes Leben nichts ausmachte, auch mal doppelte Portionen zu verdrücken.

Vielleicht hängt die Gewichtszunahme aber weniger mit dem Essen sondern mehr mit weniger Beweglichkeit bzw. mehr Ruhe zusammen?

Der einzige Vorteil: Es ist weniger Platz für Falten.

Wie schon gesagt: Ich überlege.

Bis dahin....

th_thchocolatebox

Die Idee, das Bild zu zeigen, welches unsere Kühlschranktür ziert, kam mir hier

Tipp am Rande

  • + Im FF werden durch Mausklick rechts und "Grafik anzeigen" die hier gezeigten Fotos im größeren Format 800 x 600 dargestellt. Funktioniert das nicht, dann mit re. Mausklick "Grafikadresse kopieren" und in die Adressleiste einer neu geöffneten Seite einfügen.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Archiv

Dezember 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 2 
 4 
 5 
 6 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Suche

 

Counter

free counters