Alltägliches

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kleine

Pause

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Zeigt her

Eure Füße, zeigt her Eure Schuh...











Das kommt dabei raus, wenn man auf dem Bahnhof warten muss.

Freitag, 11. Juli 2014

Kaum zu glauben,

was uns Älteren im Lauf der Jahre an Technik aufgetischt wurde. Rasend schnell war Neues veraltet. Welches Kind kennt heute noch einen Kassetten- oder Videorekorder oder eine Super8- oder Sofortbild-Kamera.

Als ich Kind war, hatte in unserer Siedlung nur eine einzige Familie einen Schwarzweiß-Fernseher.
Da wurden die Nachbarn zum Gucken eingeladen und brachten Bowle, Salzstangen, Käseigel mit. Der Fernsehkoch hatte "Toast Hawai" noch nicht erfunden. :-)

Es gab nur ein einziges Programm. Nachts Filme gucken? Ordentliche Leute gingen tagsüber arbeiten und brauchten ihren Schlaf. Um Mitternacht war Programmschluß, dann wurde die Nationalhymne gespielt und von da an "lief" das Testbild.

Werbung im Fernsehen? Was ist das denn... Die sah man im Vorprogramm im Kino. Im Fernsehen doch nicht. :-)
Erst spät erfuhren die P*ersil-Käufer "da weiß man, was man hat". "Nicht gleich in die Luft gehen" mußten die H*B-Raucher und Bau*knecht wußte, "was Frauen wünschen".

Die Stube unseres Fernsehnachbarn war brechend voll, wenn Edgar Wallace und später die Durbridge-Krimis liefen. Wir Kinder durften hin und wieder Lassie oder Fury gucken.

Was machten die Kinder früher ohne Fernsehen, ohne Playstation, ohne Handy?
Tja... wir bauten im Moor oder hinterm Haus in der Heide Buden, spielten Völkerball auf der Straße, hüpften auf einem Bein durch "Himmel und Hölle", spielten mit dem Ball "Probe" an der Hauswand, machten mit der Hacke ein Loch in die Erde und spielten mit Ton-Murmeln und Glas-Butzern. Tauspringen mit der Wäscheleine - oh menno, machte das Spaß. Wer macht denn heute noch Knierolle vor- oder rückwärts oder Speckhängen an der Teppichstange?
Wir bauten uns "Zelte" aus Wolldecken, indem die Decken an den Wäscheleinen befestigt wurden. Darin spielten wir mit unseren Puppen und Teddybären. An dickere Äste in den Obstbäumen wurden Seile befestigt, in denen wir schaukelten. Wir kletterten auf Bäume, klauten beim Nachbarn dicke Äpfel oder anderes Obst, machten Klingelstreiche. Zum Bummellaternenlauf ab 1. September fanden sich täglich viele, viele Kinder ein. Am schönsten waren die Abende, wenn keine Eltern als Aufpasser mitkamen.

Nur wenns "junge Hunde" regnete oder schneite spielten wir in der Wohnung. Kasper-Theater, Puppenstube, Kaufmannsladen.
Wer kennt heute noch den Ausspruch "Mairegen macht, dass man größer wird"? Wir liefen dann barfuß durch die Pfützen. Dass Regenpfützen nach Gewitter schön warm sind - welches Kind heute hat das schon einmal gespürt?

Schönschrift im Poesiealbum - ja nicht verschreiben! Tintenkiller? Kannten wir nicht.

Wir aßen, was auf den Tisch kam.
Von Pizza, Spaghetti, Döner usw. träumten wir nicht. Das gab es schlichtweg nicht!
An den wenigen Imbissbuden, die es gab, bekam man vielleicht eine Bock- oder Bratwurst mit Kartoffelsalat. Oder Frikadelle. Oder Soleier.

Wenn ich so zurückdenke, gabs auch keine übergewichtigen Kinder oder Nachwuchs mit motorischen Störungen.

Ganz sicher war nicht alles schön in unserer Jugend. Aber Zusammenhalt, Bewegung, Freundschaft wurde groß geschrieben.

Sonntag, 29. Juni 2014

Zeit für

eine Zwischenmahlzeit.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Das geht garnicht!

Wochenlang flattert diese Fahne am Gebäude



Man kann ja gern gegen Bahnlärm demonstrieren, aber nicht, wenn man sich in einem Bahnhof einquartiert hat.

Montag, 3. März 2014

Rosenmontag

Als Nordlicht hab ich es ja ohnehin nicht so mit Karneval und verkleiden. Aber es gibt Tage, da kann man sich nicht drücken. Letzte Woche. Und morgen noch einmal.

Gestern guckten "meine" Bewohner und ich den Vallerer Karnevalsumzug von einem Balkon in der 15. Etage.
Wie macht man hochgradig Dementen klar, dass die kleinen bunten Figuren da unten und die laute Musik zu einem Karnevalsumzug gehören? 2 Stunden "Zuch" können da verdammt lang werden.
Zum Glück schien aber die Sonne auf den geschützten Balkon und Kaffee und Torte (hatte ich vorsichtshalber schon vorher nach oben transportiert) wärmte von innen und die Seele.
2 Stunden frische Luft können nicht schaden.

Die Schüler haben ein paar Tage schulfrei. Und ich genieße einen freien Tag. Überstundenabbau.
Ab Mittag schließen die Geschäfte und Behörden.
Ein verspäteter Sonntag sozusagen. Vom Rummel in Koblenz halte ich mich ganz bewußt fern, alkoholisierte Maskierte gabs inzwischen genügend zu bestaunen.

th_hello-chick

Freitag, 28. Februar 2014

Wissen macht Ah

Eine Sendung für Kinder, die auch uns Erwachsenen die eine oder andere Frage beantwortet.

Wußtet Ihr z. B., wie Radrennfahrer sich während des Rennens "erleichtern"?

th_mountainbikesmile

Montag, 24. Februar 2014

Braucht man das wirklich??

Ich kaufe nix

"Wie ich durch shopping-Diät glücklich wurde."
oder auch
"Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert."
oder auch
"Das Happiness-Projekt: Oder: Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, den Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben"
usw. usw.

Lauter "tolle" Ratgeber, die unser Leben verändern sollen.

Warum wird das Geld (bei manchen Leuten ist es zudem Geld, was eigentlich für andere Dinge viel wichtiger ist) für Klamotten und Kinkerlitzchen rausgeschmissen, die man nicht braucht?
Warum ist in Vergessenheit geraten, wie man richtig aufräumt?
Warum muss ich durch Bücherschreiber aufgefordert werden, bestimmte Dinge in Angriff zu nehmen, die für jeden von uns selbstverständlich sein sollten?

Eins ist gewiß: Dafür werde ICH garantiert KEIN Geld ausgeben.

Mittwoch, 14. August 2013

Schlicht

und einfach, diese Werbung.



Gesehen in Koblenz

Dienstag, 12. Februar 2013

Angestoßen

durch einen Beitrag von bootsmann möchte ich heute mal ein paar fiktive Beispiele in den Raum stellen:

Mal angenommen, ein Schlaganfall (Herzinfarkt, Unfall) erwischt Dich von jetzt auf gleich eiskalt und Du kannst Dich in Wort und Schrift nicht mehr äußern. Musst aber unfallmäßig oder sonstwie versorgt oder operiert werden. Wie hast Du dann vorgesorgt?
Du glaubst, dass Deine Eltern (Kinder, Enkel, Geschwister, Freunde, Nachbarn) schon alles richten werden?

Angenommen, Du vergißt nach dem Kochen immer mal wieder Deinen E-Herd abzustellen. Vielleicht bist Du nach draußen gegangen oder eingeschlafen - und die Nachbarn rufen die Polizei oder Feuerwehr, weil es im Treppenhaus nach Qualm riecht?
Das zieht nichts nach sich. Glaubst Du?

Angenommen, Du bist vermögend, gehst zur Bank, hebst eine große Summe Geld ab, steckst es ein - nur nicht in die Tasche oder Brieftasche, sondern versehentlich daneben. Und das passiert Dir vielleicht mehrmals, weil Dein Mantel/Jacke zusätzlich zur Manteltasche auch Eingriffe ohne Taschenfutter hat.
Nicht so schlimm? Die Angestellten der Bank machen Dich schon drauf aufmerksam?

Oder: Du bist nicht unvermögend, kannst das, was auf Deinen Konten liegt, im Leben nicht allein ausgeben, Deshalb lässt Du ab und zu mal eine kleine oder auch größere Summe Geld Deinen jungen Nachbarn zukommen, die, im Gegensatz zu Deinen Erben, jederzeit für Dich da sind und helfen, wo sie nur können. Du willst ihnen damit eine Freude machen, weil sie finanziell nicht so gut betucht sind. Und Du hast ja genug.

Mit Deinem Geld kannst Du machen, was Du willst. Meinst Du?

Du möchtest, nach einem schweren Unfall auf gar keinen Fall den Rest Deines Daseins an einer Maschine hängen, die Deine körperliche Hülle am Leben erhält...

Fangen wir mal mit der Krankenversorgung an: Die Ärzte müssen operieren, benötigen ein OK von Dir, Du bist dazu aber nicht in der Lage.
Nun glaubst Du: Ich bin seit ewigen Zeiten verheiratet - mein Ehepartner wird schon unterschreiben. Oder die Kinder. Oder Eltern.
Pustekuchen. Keiner von denen darf das.
Der Gesetzgeber sagt, dass Du in dem Moment "anderweitig eingeschränkt" bist und einen Betreuer "nach §1896" benötigst.
Ist Dein Partner geistig noch "gut drauf" und vor allem, sofort griffbereit(!), dann dürfte es keine Probleme geben. Er wird zum Betreuer in den zur Zeit wichtigen Bereichen bestellt und wird dafür sorgen, dass alles getan wird, damit es Dir wieder gut geht. Ähnlich ist es mit Kindern, Eltern, anderen Verwandten. Vorausgesetzt natürlich, sie meines es wirklich gut mit Dir.
Aaaber... - es kann auch ganz anders gehen. Verwandte oder Freunde sind so schnell nicht auszumachen - Eile ist geboten - und in einem Eilverfahren wird Dir ein Betreuer übergestülpt, der Dich und Deine Bedürfnisse überhaupt nicht kennt. Von jetzt auf gleich übernimmt diese fremde Person für Dich die Gesundheitssorge. Vielleicht noch die Vermögenssorge (hat somit nicht nur Einblick in Deine sämtlichen Konten, sondern verfügt auch darüber). Und vielleicht noch die Aufenthaltsbestimmung (im Krankenhaus wird gesagt, Du kannst nicht mehr nach Hause, weil Du ein Pflegefall bist - und der Betreuer "kümmert" sich um einen entsprechenden Heimplatz für Dich, löst eventuell - natürlich mit gerichtlichem Beschluss - Deine Wohnung auf.)

Nun zum Punkt "Herd-abstellen": Deine Nachbarn haben Angst um ihr Hab und Gut oder gar Leben. Schließlich kann auch ihre Bleibe abbrennen, wenn es durch Deinen nicht-abgeschalteten-Herd zu einem Brand kommt.
Da ist man schnell eingestuft in die Gruppe "psychisch krank oder anderweitig eingeschränkt". Und dann... siehe oben.

Weiter gehts mit "Geld verlieren": Einer der Bankmenschen bekommt dieses "häufige" Geldverlieren mit. Er informiert die Behörde, weil er es gut mit dem "tüdeligen Menschen meint, der alles verliert". Und dann? Siehe oben.

Und nun zum "Geld verschenken": Deinen Erben ist es ein Dorn im Auge, wie Du das Erbe schmälerst. Jemand, der sich so verhält wie Du, kann ja nicht ganz richtig sein...
Und dann? Ebenfalls: Siehe oben.

Aber wie kann man sich ausreichend schützen, damit einem kein Betreuer übergestülpt wird, den man nicht kennt oder keinesfalls ausgeliefert sein möchte?
Was kann man tun, damit der Partner/Nachbar/Enkel oder die sonstwie von Dir ins Auge gefaßte Person im Falle einer lebensrettenden Krankenhausversorgung die gesetzliche Vertretung für Dich übernehmen kann?

In allen möglichen Behörden, caritativen Einrichtungen und auch im Internet findet man Vordrucke, die für eine Rundumabsicherung nötig sind. Patientenverfügung. Vorsorgevollmacht.
Hast Du eine Person in Deinem Umfeld, der Du bedingungslos vertrauen kannst, dann bietet sich vielleicht auch ein Notartermin zwecks Ausstellung einer Generalvollmacht an.

Egal, für was Du Dich entscheidest... Wichtig ist, dass Du was tust! Und Dir bewußt machst: Auch mich kann es jederzeit treffen! Das Alter spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Man kann garnicht deutlich genug machen:
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind heute genauso wichtig wie ein Bankkonto!

Tipp am Rande

  • + Im FF werden durch Mausklick rechts und "Grafik anzeigen" die hier gezeigten Fotos im Format 800 x 600 (oder größer) dargestellt. Funktioniert das nicht, dann mit re. Mausklick "Grafikadresse kopieren" und in die Adressleiste einer neu geöffneten Seite einfügen.

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